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RODELUNFÃĄLLE - 700 Verletzte jährlich in OÃĖ

Geschrieben von webadmin am 13.02.15 um 7:44 Uhr • Artikel lesen

Neben Skifahren und Snowboarden erfreut sich im Winter auch das Rodeln und Bobfahren in Österreich großer Beliebtheit. Wenn Selbstüberschätzung und schlechte Vorbereitung zu Unfällen führen, kann die Rodelfahrt schnell in der Notaufnahme enden. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) rät daher allen Rodlern auf gute Ausrüstung hinsichtlich Kleidung und Art der Rodel, angepasste Geschwindigkeit und sichere Rodelstrecken zu achten.

In Österreich verletzten sich rund 5.000 Personen beim Rodeln und Bobfahren so schwer, dass eine Krankenhausbehandlung nötig ist – etwa 700 Personen davon in Oberösterreich. Dabei erleidet in etwa jeder zweite Rodler Knochenbrüche (53 Prozent) und jeder fünfte Sehnen- und Muskelverletzungen (21 Prozent). Gehirnerschütterungen machen 9 Prozent aller Verletzungen aus. Rund die Hälfte aller Unfälle sind Stürze auf der Strecke (46 Prozent). Ein knappes Drittel (27 Prozent) verliert oftmals wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über die Rodel, kommt von der Strecke ab und stürzt. 19 Prozent der Verletzungen resultieren aus Zusammenstößen wie z.B. mit Bäumen oder Zäunen sowie mit anderen Wintersportlern.

„Obwohl sich beim Rodeln im Vergleich zum Skifahren und Snowboarden relativ wenige Unfälle ereignen, sind diese nicht minder gefährlich. Auch beim Rodeln gilt die Devise: ,Übermut tut selten gut'. Besonders leichtsinnig ist es beispielsweise, liegend mit dem Kopf voran zu rodeln oder Rodeln zusammenzubinden und gemeinsam mit anderen in der Kolonne die Piste hinunterzufahren“, so DI Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Forschung & Wissensmanagement im KFV.

Richtiges Bremsen

Generell sollte man nur auf dafür vorgesehenen Strecken und Hängen rodeln. In vielen Wintersportgebieten gibt es bereits eigens angelegte Rodelpisten. Auf keinen Fall sollten Schneefahrbahnen oder Forststraßen gewählt werden, die nicht zum Rodeln freigegeben sind. Auch Skipisten eignen sich nicht als Rodelstrecken. „Rodelpisten beziehungsweise Naturrodelbahnen haben zumeist einen – aufgrund von festgedrücktem Schnee oder Eis – sehr harten Untergrund. Daher ist es hier besonders wichtig, effektiv bremsen und steuern zu können“, sagt Robatsch. „Die richtige Bremstechnik will gelernt sein: So sollte man nicht nur mit den Fersen bremsen, sondern mit der gesamten Fußsohle. Die Füße dabei dicht an die Kufen stellen und die Rodel erforderlichenfalls vorne nach oben ziehen, damit sich die Enden der Kufen in den Schnee graben. Auch das Kurvenfahren – vor allem unter hoher Geschwindigkeit – muss man üben. Am besten ist es, sich vor der Abfahrt mit der Rodel vertraut zu machen.“

Geeignete Ausrüstung

„Viele denken, dass sie sich einfach auf die Rodel setzen und den Hang hinunterflitzen. Doch auch beim Rodeln sind die richtige Vorbereitung und Ausrüstung das Um und Auf“, so Robatsch. „Leider sind viele Rodler nur mangelhaft ausgerüstet. Sie tragen weder Skibrille noch feste Schuhe oder Helm. Dabei kann ein Helm gerade Kinder vor schweren Kopfverletzungen schützen.“

Passende Rodel wählen

Auch die Wahl der richtigen Rodel ist essentiell: Für Kinder besonders geeignet sind jene Plastikbobs, die über eine Spurführung sowie eine Brems- und Lenkeinrichtung verfügen. Beim klassischen Holzschlitten ist das Lenken schwieriger. Zudem kann man sich bei einem Sturz leicht an dem harten Gestell und den Kufen verletzen. „Abzuraten ist von aufblasbaren Rodeln. Sie erreichen schon bei flachen Strecken sehr hohe Geschwindigkeiten, weil die Auflagefläche kaum in den Schnee eintaucht. Oft haben sie keine Rillen und daher auch keine Spurführung und können leicht ins Drehen geraten – Steuern und Bremsen ist dann überhaupt nicht mehr möglich“, warnt Robatsch.

KFV-Sicherheitstipps:

  • Helm und Skibrille tragen
  • Wintersportbekleidung und Handschuhe tragen
  • Feste Schuhe mit starkem Profil, die über die Knöchel gehen, eventuell Bremshilfen
  • Korrektes Bremsen üben (Mit der ganzen Sohle bremsen, die Füße dabei dicht an die Kufen stellen. Die Rodel erforderlichenfalls vorne nach oben ziehen, damit sich die Enden der Kufen in den Schnee graben.)
  • Das Kurvenfahren ist abhängig von der Art der Rodel und muss auch geübt werden
  • Plastikbobs sind Spielzeuge und keine Sportgeräte, daher nicht auf Rodelstrecken benutzen
  • Wichtigste Rodelregeln einhalten:
    • Rücksichtnahme auf andere Rodelbahnbenützer
    • Beachten von Sperren und Warnhinweisen
    • Verwendung von guter Ausrüstung (Rodel, Kleidung und Schutzausrüstung)
    • Aufstieg nur am Rand und hintereinander
    • Kontrolliert auf Sicht fahren und Abstand halten
    • Aufmerksam machen (insbes. bei unübersichtlichen Stellen)
    • „Zusammenwarten“ nur an übersichtlichen Stellen
    • Rodeln auf Skipisten ist gefährlich und verboten
    • Keine Hunde
    • Keine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Medikamente
    • Bei Unfällen Erste Hilfe leisten

Bericht aus dem Internetmagzin FORUM GESUNDHEIT von Mag. Christian Boukal / KFV

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