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Nur gut versichert auf die Piste

Geschrieben von webadmin am 07.03.15 um 8:24 Uhr • Artikel lesen

Viele Sportbegeisterte zieht es derzeit auf die Skipisten. Doch allzu oft wird vergessen, dass sich jährlich rund 50.000 Unfälle auf Österreichs Skipisten ereignen. Im Ernstfall muss sogar der Hubschrauber ausrücken und das kann teuer werden. Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ (AKOÖ) rät deshalb zu einer privaten Zusatzversicherung.

Bei schweren Stürzen sind leider auch dauerhafte Gesundheitsschäden nicht auszuschließen. Ist am Unfall eine dritte Person beteiligt, kann es zu Haftungsfragen kommen. Empfehlenswert sind daher insbesondere eine Unfallversicherung, eine Haftpflichtversicherung und – für den Fall von Streitigkeiten – eine Rechtsschutzversicherung.

Private Unfallversicherung

Für die medizinische Versorgung nach einem Skiunfall sorgt grundsätzlich die gesetzliche Krankenversicherung. Bergungskosten und Folgeschäden sollten Sie privat absichern lassen, rät die AK.

Erfolgt die Bergung ins Tal mit dem Hubschrauber, kostet dies ein paar tausend Euro. Deren Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung erst ab einem bestimmten Verletzungsgrad übernommen. Hier springt eine private Unfallversicherung ein, wenn Bergungskosten darin ausreichend versichert sind. Schutz für Bergungskosten bieten unter gewissen Voraussetzungen aber auch Kreditkarten, Reiseversicherungen und Mitgliedschaften in Autofahrerclubs, beim Alpenverein oder den Naturfreunden. Prüfen Sie vor dem Urlaub, ob Sie hier ausreichend versichert sind.

Wer sich bei Freizeitunfällen vor den finanziellen Folgen einer bleibenden Invalidität ausreichend schützen will, benötigt eine private Unfallversicherung, da die gesetzliche Unfallversicherung Unfälle im privaten Bereich nicht deckt. Dabei ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass die in Reiseversicherungen oder Kreditkarten enthaltenen Invaliditätsleistungen meist nicht ausreichend sind. So entsteht hier ein Anspruch auf Leistung oft erst ab einer Invalidität von 50 Prozent.

Unfallrisiko minimieren

Um das Risiko von Unfällen zu minimieren, gibt es ähnlich wie im Straßenverkehr Regeln, die Wintersportlern bekannt sein sollten. Es ist daher empfehlenswert, sich vor dem Skifahren die zehn FIS-Pistenregeln noch einmal in Erinnerung zu rufen. Tragen Sie unbedingt einen Helm, um Ihren Kopf vor Verletzungen zu schützen. Das vermindert bei Kopfverletzungen auch allfällige Leistungskürzungen aufgrund eines Mitverschuldens oder einer „Obliegenheitsverletzung“.

Private Haftpflichtversicherung

Verletzen Sie einen anderen Skifahrer schuldhaft, sind Sie diesem zum Schadenersatz verpflichtet. Da kann es zu sehr hohen Forderungen kommen, die existenzbedrohende Ausmaße erreichen können – z.B. durch Schmerzensgeld, teure Behandlungskosten oder Verdienstentgang. Eine Privathaftpflichtversicherung ist daher für Skisportler und Snowboarder unbedingt anzuraten. Sie bezahlt begründete Geldansprüche, die an Sie gestellt werden und hilft bei der Abwehr unbegründeter Forderungen. Wer eine Haushaltsversicherung hat, ist durch diese abgesichert, da die Privathaftpflichtversicherung üblicherweise fixer Bestandteil einer Haushaltsversicherung ist. Sparen Sie nicht bei der Versicherungssumme und wählen Sie auch die Deckungserweiterungen für Verwandtenschäden und Mietsachschäden. Wer keine Haushaltsversicherung hat, kann eine Privathaftpflichtversicherung auch gesondert abschließen.

Mitversicherung von Kindern

Minderjährige Kinder sind üblicherweise in der Haushaltsversicherung der Eltern mitversichert. Bei volljährigen Kindern verlängert sich die Mitversicherung zumeist bis zu einem gewissen Lebensalter (oftmals bis zum 25. Lebensjahr), sofern und solange sie keinen eigenen Haushalt haben und kein eigenes Einkommen beziehen (die recht unterschiedlichen Details finden Sie in Ihren Versicherungsbedingungen).

Private Rechtsschutzversicherung

Werden Sie durch einen anderen Skifahrer verletzt, hilft eine private Rechtsschutzversicherung bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Ist der Schädiger vermögenslos und hat er auch keine Haftpflichtversicherung, kann eine Ausfallsversicherung helfen. Diese kommt z.B. bis zur Höhe der dafür versicherten Summe für das Ihnen gerichtlich zugesprochene Schmerzensgeld auf.

Halten Sie Beweise fest

Sehr wichtig für die Durchsetzung von Ansprüchen ist die Sicherung von Beweisen. Notieren Sie sich daher, wenn möglich, sofort Name, Adresse und Telefonnummer des Unfallgegners sowie allfälliger Zeugen und machen Sie Fotos bzw. filmen Sie die Unfallstelle. Verständigen Sie bei Personenschäden unverzüglich die Polizei, so die AK.

Kein Schutz, wenn Alkohol im Spiel ist

Versicherungen zahlen aber nicht in jedem Fall. Die Versicherungsbedingungen enthalten eine Vielzahl von Leistungsausschlüssen. So gibt es z.B. keine Leistung, wenn der Unfall aufgrund einer Alkoholisierung geschehen ist.

Reisestornoversicherung nicht vergessen

Kann der Skiurlaub wegen einer Erkrankung gar nicht angetreten werden, schützt eine Stornoversicherung. Diese übernimmt die Kosten der Stornierung. Achten Sie darauf, dass die Versicherung auch bei vorzeitigem Abbruch des Urlaubs zahlt.

Bei Kreditkarten beachten

Damit der Versicherungsschutz bei Kreditkarten gegeben ist, muss die Karte meist innerhalb der letzten zwei bis drei Monate vor dem Urlaub verwendet worden sein. Zum Teil wird sogar vorausgesetzt, dass die Reise mit der Karte bezahlt wurde. Außerdem können einzelne Leistungen nur vom Karteninhaber und nicht von der gesamten Familie beansprucht werden. Bei Kreditkarten ist es daher ratsam, sich die Versicherungsbedingungen genau durchzulesen.

Ski- und Snowboardversicherung

Beim Kauf der Ski-Ausrüstung werden oft Ski- oder Snowboardversicherungen angeboten. Diese sind im Verhältnis zum Kaufpreis eher teuer. Außerdem gibt es hohe Selbstbehalte und etliche Leistungsausschlüsse. 

Ein Bericht aus dem Internetmagazin FORUM GESUNDHEIT von Mag. Christian Boukal

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