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Gegen den Jo-Jo-Effekt - 10 Wege, sein Wunschgewicht zu halten

Geschrieben von webadmin am 31.10.14 um 11:36 Uhr • Artikel lesen

Abnehmen ist eine Leistung, die viel größere Herausforderung ist es aber, nicht wieder zuzulegen. Ingrid Amon ist das gelungen. Wie, beschreibt sie im Interview. Der Kampf mit der Waage hört für viele auch nach einer Diät nicht auf.

Ingrid Amon (56) hat das geschafft, wovon viele Diätgeplagte träumen: 25 Kilogramm leichter zu werden und vor allem: es auch zu bleiben. Gut 40 Diäten hat die frühere Radio- und ORF-Moderatorin seit ihrer Pubertät ausprobiert, vor 20 Jahren gelang es ihr schließlich, ihr Wunschgewicht zu erreichen. Bis heute ist sie rank und schlank geblieben. "Ich bin der lebende Beweis dafür, dass es möglich ist, einen großen Gewichtsverlust langfristig ohne Jo-Jo-Effekt zu halten, das gelingt nur fünf von 100 Personen." Dabei isst sie "zwar nicht mehr ganz so viel, aber alles, was ich will", macht kaum Sport und zählt auch keine Kalorien.

"Es gibt viele gute Abnehmprogramme, das Problem ist aber meist der Tag eins nach der Diät, da gibt’s plötzlich keine Regeln mehr, an die man sich halten kann", sagt sie. Eine gute Diät sei deshalb mehr als nur kalorienarm zu kochen. "Im besten Fall erfährt man dadurch viel über seine Essgewohnheiten – und lernt so, wieder auf seinen Körper zu hören und auf sein Hungergefühl zu vertrauen", sagt sie. Bei Ingrid Amon hat’s funktioniert, ihre Erfahrungen gibt sie nun in einem neuen Buch weiter. Und das ist ihr 10-Punkte-Programm zum Schlank- bleiben.

1. Starten Sie ein Ess-Tagebuch

Was wir aufschreiben, wird uns bewusst und unterstützt tatkräftiges Umsetzen von Zielen und Plänen. Notizen reflektieren: Welches Essen gab mir am meisten emotionale Zufriedenheit? Welches die meiste Energie?

2. Durst von Hunger trennen

Oft wird Durst mit Hunger verwechselt. Am besten Wasser oder Tee, zwei bis vier Liter täglich. Der Gang auf die Toilette ist ein guter Indikator: Ausscheidung soll hellgelb, fast geruchlos sein, dann passt die Menge.

3. Kauen, schmecken, auskosten

Vom Schlingen wieder zum Genießen. Gut eingespeichelte Nahrung macht satt. Vitalstoffe sind für den Körper leichter verwertbar. Von jeder Mahlzeit die ersten drei Bissen solange kauen, bis sie flüssig sind.

4. Hungersignal beachten!

Ein Mensch in unseren Breitengraden hat oft sein Gefühl für Hunger verlernt. Üben Sie wieder, Hungersignale zu spüren (nicht Gusto oder Appetit!). An freien Tagen zuhause nicht aus Gewohnheit zur üblichen Uhrzeit einfach essen, sondern dreimal am Tag vor der Mahlzeit ein echtes Hungergefühl abwarten.

5. Satt heißt satt!

Für die meisten Übergewichtigen ist der Sättigungspunkt eine unbekannte Größe. Vertrauen Sie darauf: Auch in Ihnen gibt es dieses Signal von „genug“. Legen Sie bei Mahlzeiten jeweils nach fünf Bissen das Besteck weg und fragen Sie sich: Bin ich schon satt? Nähern Sie sich dem Satt-Gefühl in kleinen Schritten – Bissen für Bissen.

6. Geschmackssinn trainieren!

Ein sicherer Wegweiser durch den Dschungel der Vielfalt und des Überflusses ist der eigene Geschmack, wenn er gut trainiert ist und sich nicht (mehr) von künstlichen Geschmacksstoffen irreführen lässt. Lebensmittel über ein Jahr hindurch immer wieder kosten. Gekochte, rohe, warme, kalte Zubereitungen. Und jeden Monat einmal etwas probieren, was Ihren Geschmacksknospen neu ist.

7. Die Verdauung

Was rein kommt, muss in absehbarer Zeit wieder heraus, das schafft Balance. Ein Check am Beginn des Ess-Trainings bringt Sicherheit. Zwei Esslöffel Sonnenblumenkerne oder Sesamsamen unzerkaut schlucken, viel trinken. Warten, bis sie den Körper wieder verlassen. Soll-Wert: Etwa zehn bis zwölf Stunden. „Müssen Sie länger als vier Tage warten, ist ballaststoffreichere Nahrung angesagt.“

8. No sports – aber in Bewegung kommen!

Amons Devise: „Ich mag keinen Sport, betreibe auch keinen und stehe dazu.“ Bewegung macht sie trotzdem: „Ich ignoriere Lifte und Rolltreppen, nehme das Rad und gehe viel spazieren. Es reicht am Beginn, wenn Sie von fünf Stockwerken eines zu Fuß gehen. Nach einem Monat zwei und so weiter.“

9. Essen und schlafen hängen zusammen

Frühstück ausfallen lassen, bringt nicht viel. Nach 16 Uhr nichts oder wenig essen, wirkt. „Ich schlafe besser, bleibe gewichtsstabil und fange damit sogar leichte Infekte ab. Dinnercancelling muss nicht täglich sein, zweimal pro Woche reichen schon“, sagt Amon

10. Bewusst essen – und sonst nichts!

Machen Sie sich bei jeder Mahlzeit, bei jedem kleinen Imbiss bewusst, dass Sie jetzt essen. Hinsetzen beim Essen, Radio, Fernseher, PC ausschalten. Alles ausschließlich von Tellern genießen. Achtsam essen gibt den Mahlzeiten einen höheren Stellenwert – und ist hilfreich für die Gewichtsbalance.

Das neue Buch von Ingrid Amon „Mein Essbuch – vom Abnehmen und Schlankbleiben“ ist im Nymphenburger Verlag erschienen und kostet 20,60 Euro. Am Dienstag, 28. Oktober, um 19 Uhr präsentiert die Autorin ihr Buch im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion und ein Imbiss geplant: Anmeldung: www.schlosspuchberg.at

Valerie Hader Gesundheitsmagazin der OÖNachrichten 22. Oktober 2014

 

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